Die Welterbeliste

Welterbe: Wie bitte?

Es gibt auf der Welt Naturstätten und Kulturdenkmäler, die besonders wertvoll und einmalig sind. Deshalb müssen wir sie für zukünftige Generationen bewahren. Diese Erkenntnis war die Motivation dafür, 1972 die Welterbekonvention ins Leben zu rufen. Das Übereinkommen entstand unter der Ägide der UNESCO, der Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur der Vereinten Nationen. Inzwischen wurde es von fast 200 Ländern unterzeichnet. Auch von den Niederlanden und Belgien.

Außergewöhnliches Natur- und Kulturerbe erhält einen Platz auf der UNESCO-Welterbeliste. Seit den 1970er Jahren sind hier schon mehr als 1.000 Orte verzeichnet worden. Länder, die die Welterbekonvention unterzeichnet haben, schlagen dem Welterbekomittee in Paris Kandidaten aus ihrem Land vor. Jedes Jahr entscheidet das Komitee, welche der vorgeschlagenen Orte es effektiv in die Welterbeliste aufnimmt.

Wie wird man Welterbe?

Um als Welterbe in Frage zu kommen, muss ein Ort einige Bedingungen erfüllen. Es muss sich um ein Monument, ein Gebiet oder eine Landschaft von kultur- oder naturhistorischem Wert handeln. Der Ort muss einen besonderen universellen Wert haben und muss unersetzlich und einzigartig sein. Das alles muss in einem umfangreichen Nominierungsantrag belegt werden.

Der Antrag der Wohlfahrtskolonien wurde im Januar 2017 von den Niederlanden eingereicht, als eine niederländisch-belgische internationale Kooperation.

Welterbekarte

Auf dieser Karte können Sie alle Welterbestätten auf Niederländisch ansehen. Oder surfen Sie zur offiziellen Webseite der UNESCO (auf Englisch oder Französisch).

Welterbestätten in den Niederlanden

Alle niederländischen Stätten, die auf der Welterbeliste stehen, finden Sie auf der Webseite der Stiftung Welterbe (Stichting Werelderfgoed).

Welterbestätten in Belgien

Auch in Belgien stehen verschiedene Orte auf der Welterbeliste. Klicken Sie für mehr Informationen hier